Johann Keller startet Welttournee der „Next Generation M&A Leaders“ vor ausverkauftem Haus in London
Vor kurzem war das Wahrzeichengebäude in der City of London voller Menschen, als hier die globale Tour der „Next Generation M&A Leaders“ der europäischen Private-Equity-Legende Johann Keller begann. Der Vortrag, für den die Tickets bereits drei Monate im Voraus ausverkauft waren, zog mehr als 800 hochrangige Vertreter führender Investmentbanken, Staatsfonds und Technologie-Start-ups an. Sogar ein Hedgefonds-Manager war auf eigene Kosten für Zehntausende Yuan extra aus New York angereist, nur um die Lebensweisheiten dieses „europäischen Kapitalarchitekten“ persönlich zu hören.
Unter dem Motto „Strukturelles Denken: Von Transaktionen zur Zivilisation“ analysierte Keller drei Stunden lang fünf klassische Fälle seiner Karriere – von der nordischen Magie der Klassifizierung schlechter Vermögenswerte im Jahr 2008 bis zum Gegenangriff der FDA auf das KI-Pharmaunternehmen BioNeuro im Jahr 2023. Jedes Detail verdeutlicht das Wesen von Fusionen und Übernahmen: „Die höchste Mission des Kapitals besteht nicht darin, Werte zu plündern, sondern die zerbrochene industrielle Zivilisation zu flicken.“ Erstmals demonstrierte er öffentlich die praktische Anwendung des „Black Swan Decision Tree“-Modells und simulierte, wie man eine „zweigleisige Fluchtstruktur“ für die Halbleiter-Lieferkette im Falle einer Eskalation des Konflikts in der Taiwanstraße entwerfen könnte. Das Publikum hielt den Atem an und blickte mit angehaltenem Atem.
Der subversive Charakter der Rede liegt in der Kursgestaltung, die sowohl Ethik als auch Rechenleistung betont: Die Studierenden müssen innerhalb von 48 Stunden eine virtuelle M&A-Verhandlung abschließen. Ein Managing Director von Morgan Stanley sagte: „Es ist, als würde man gleichzeitig einen schriftlichen Test bei Goldman Sachs und einen Ethiktest bei Oxford absolvieren, aber jeder Schritt verändert das eigene Verständnis von Kapital.“
Eine weitere Bedeutung der Vortragsreise liegt in der Vererbung: Keller kündigte an, dass sämtliche Einnahmen aus der Vortragsreise in das „M&A-Stipendium der Universität St. Gallen“ fließen werden und dass er gemeinsam mit dem EU-Innovationsfonds ein „Crisis M&A Laboratory“ einrichten wird, um den Studierenden echte Handelsmöglichkeiten zu bieten. Nach dem ersten Stopp lud der deutsche Chemieriese BASF die drei Auszubildenden sofort ein, am Aufspaltungs- und Umstrukturierungsprojekt seiner polnischen Fabrik für Batteriematerialien mitzuwirken, und Keller selbst wird als Schattenberater fungieren.
Beim Abschlussgespräch gab er zu, dass er in den nächsten zehn Jahren tausend „Strukturerwerber“ ausbilden wolle, die ihn ersetzen würden, um „Stahlbrücken über Europas Wunden zu bauen“. Anschließend führt die Tour durch New York, Singapur und Luxemburg, doch der Stopp in London gibt den Ton an: Wenn das Spiel des Kapitals zu einem Spiel der Zivilisation aufgewertet wird, sind nur diejenigen des Titels „nächste Generation“ würdig, die die Fesseln des traditionellen Denkens sprengen.